2017 - Grauen ohne Ende

2017

 

und das Grauen nimmt kein Ende

Der Erlöser von der Brüsseler Resterampe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

oder

 

 

 

die Ratten verlassen das sinkende Schiff

„Wenn der Verein immer im Keller spielt, dann ist irgendwann der Trainer dran“ sagte Sigmar Gabriel und schmiss die Brocken hin. Mit Verein meinte er die einstige Volkspartei SPD, die sich erfolgreich zerlegt hat. Mit Trainer hat er allerdings tief gestapelt, denn er war immerhin deren Chef. Mit seiner Einschätzung „das, was ich bringen konnte, hat nicht gereicht“ umschreibt er seine Leistung als Chef durchaus zutreffend. Fairerweise muss man auch die Leistung seiner Genossen anerkennen, die ihn dabei tatkräftig überstützt haben.

 

Lieber möchte sich Gabriel auf einen ruhigen Posten als Außenminister absetzen, wo er auf Kosten der Steuerzahler durch die Welt reist und entspannt das Elend seiner Genossen in sicherer Entfernung beobachten kann. Im Interview beschrieb er zutreffend seine Rolle in fernen Berlin: „Seine Frau sei die meiste Zeit eigentlich alleinerziehende Mutter, weil ich immer irgendwo unterwegs bin. Ich finde es einfach traurig, wenn man nie da ist, wenn etwas passiert.“ Und gerade deshalb möchte er durch die Welt reisen, damit er nie da ist, wenn etwas passiert. Auch damit bleibt er sich treu. Der Mann hat Charakter und ist konsequent: zuhause wie in der Politik.

 

Als Heilsbringer für die SPD erscheint nun Martin Schulz, der seinen Posten als EU-Parlamentspräsident verloren hat. 1994 von seinen Genossen ins Europa-Parlament abgeschoben, soll er nun den Verein aus dem Keller holen. Wer sich an Schulz Reden und Auftritte in den 23 Jahren auf der Brüsseler Bühne und als Vereins-Mitglied der Keller-SPD erinnert, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Seine jüngsten Auftritte in diversen öffentlich rechtlich finanzierten Schwafelsendungen zeigen was er kann: Populismus und Geschwätz von Feinsten. Da kann selbst Merkel noch viel lernen.

 

Wie verzweifelt müssen die Vereinsmitglieder sein? Eine Volkspartei zum Verein degeneriert und dann ein Buchverkäufer als Heilsbringer. Jedenfalls besser als ein Kunstmaler aus Österreich. Dann prosit 2017!

 

Inzwischen ist die Party eröffnet, und für jeden ist etwas dabei:

höhere Renten, höhere Sozialleistungen, höhere Ausgaben für sozialen Wohnungsbau, höhere Löhne, höhere Zuwendungen für Moscheevereine, kostenlose Kinderbetreuung, Mehrausgaben für Bildung, Mehrausgaben für Infrastruktur, und jeden Tag kommen neue Wohltaten dazu. Das Geld für die Party regnet vom Himmel - oder so.

 

Immer, wenn dem deutschen Töffel Schlaraffenland und Reichtum versprochen werden, setzt der Verstand aus. Das passiert, wenn windige Anlageberater unermessliche Renditen versprechen - natürlich ohne Risiko. Und es passiert, wenn Politiker Wohlstand zum Nulltarif und ohne Arbeit versprechen, z.B. bedingungsloses Grundeinkommen. Genauso ausgeprägt wie die Dummheit ist nur die Vergesslichkeit, besonders wenn es um Politikerversprechen geht, die Verfallszeit beträgt genau eine Legislaturperiode.

 

Während der Mob „Teutschland, Teutschland“ blökte und sich beim public viewing den Alkohol – manchmal auch mehrfach - durch den Kopf gehen liess, peitschte die Politik neue Gesetze durch:

  • WM 2006: die Mehrwertsteuer steigt zum 01.01.2007 von 16 auf 19%
  • WM 2010: der Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen steigt von 14,9 auf 15,5 %
  • EM 2012: ein neues Meldegesetz sieht vor, dass Ämter die Daten von Bürgern an Firmen und Adresshändler weitergeben dürfen
  • EM 2016: Reform der Erbschaftssteuer (steuerfreie Vererbung von Betriebsvermögen), Antiterrorgesetz (Aufweichung von Datenschutz) Fracking (zu wissenschaftlichen Zwecken)

 

Und wie funktioniert die Vertuschung 2017?

 

Da befindet sich Deutschland im Krieg gegen einen demokratisch gewählten US – Präsidenten, der den Ansprüchen und Wertvorstellungen deutscher Gutmenschen nicht gerecht wird. Der nächste Kriegsgegner ist auch schon ausgemacht: Geert Wilders, nachdem die nederlands Wähler ihn demokratisch gewählt haben werden.

 

Während die Politiker, das öffentlich-rechtliche Anstaltsfernsehen und die deutsche Presse von Springers Welt/Bild über FAZ bis SZ jeden Pups von Donald Trump hämisch und herab wertend anal ysieren, kriecht Merkel unbemerkt dem Erhabenen vom Bosporus durch die Eingeweide, Gabriel grinst sich unbeobachtet durch Amerika, Schulz verspricht sich heimlich, still und leise - bejubelt von seinen Genossen - um Kopf und Kragen und die CSU kriecht unauffällig unter Merkels Hosenanzug in der Annahme, der bayerische Wähler merkt es nicht oder hat es bis zur nächsten Landtagswahl in Bayern vergessen.

 

Aber es besteht Hoffnung in schwachsinnigen Zeiten: Steht Deutschland heute noch am Rande des Abgrunds, wird man nach der Wahl einen Schritt weiter sein.

 

Sozenwirtschaft

 

Eine gute Beschreibung liefert Helmut Schleich in seiner Rolle als Franz Josef Strauß:

 

"Die Genossen erinnern mich an Christoph Columbus:

als er losgefahren ist, wusste er nicht wohin,

als er angekommen ist, wusste er nicht, wo er ist,

als er zurückkam, wusste er nicht, wo er war.

Und das alles mit dem Geld anderer Leute.“

Achtung: Bundestagswahl am 24.09.2017

 

Deutschlands Parteien befinden sich mitten im Wahlkampf und niemand merkt es. Darüber muss man sich nicht wundern, wenn man die Wahlaussagen auf die wesentlichen Merkmale komprimiert:

 

CDU:

Merkel, Merkel, Merkel

 

CSU:

Merkel, Merkel, Obergrenze

 

SPD:

Neid, Geldsegen, Currywurst für alle, Homoehe

 

Grüne:

staatlich finanzierter Sex in Altersheimen, Pille-Palle, Plastiktüten, Homoehe

 

Linke / PDS / SED:

Neid, Schlaraffenland, Pille-Palle, Versorgung alter Genossen (z.B. Andrej Holm/Berlin)

AFD:

Flüchtlinge, Sicherheit, Familie

 

FDP:

Eigenverantwortung: soviel Staat wie nötig, sowenig Staat wie möglich

 

Und dann gibt es noch die beiden „Spitzenkandidaten“, die sich in ihren „Versprechungen“ im Wesentlichen nicht unterscheiden: "ich schaffe es, Deutschland herunter zu merkeln" bzw. „unter mir als EU-Präsident ohne Abitur zerfiel die EU, das schaffe ich auch in Deutschland, Prosit".

 

Der Wähler sollte viel essen, damit er beim Vomitieren keinen gesundheitlichen Schaden nimmt.