Die peinliche Republik

Wie peinlich ist das denn?

Niemand hat die Absicht, in Berlin einen Flughafen zu bauen

 

10 – jähriges Jubiläum: Flughafen BER

 

Am 5. Sept 2006 stocherten sechs Gestalten mit ihren Spaten im Dreck herum: neben Funktionären des Flughafens waren das Klaus Wowereit SPD (Bürgermeister, besser bekannt als Partymeister von Berlin), Matthias Platzeck SPD (ehemaliger Ministerpräsident Brandenburg und berüchtigt als Deichgraf weil er bei jedem Elbhochwasser den Helfern im Wege stand), Wolfgang Tiefensee SPD (in der Versenkung verschwundener Verkehrsminister). Sie schwadronierten „von einem guten Tag für die Region“ (Wowereit) und von Aufschwung auf dem Luftweg: "Dieser Flughafen wird der gesamten Region und darüber hinaus Chancen geben, die wir ohne ihn mit Sicherheit nicht hätten.“ (Platzeck)

 

Bis 2011 sollte der Flughafen, genannt nach Willy Brandt (SPD) entstehen, von dem Größenwahnsinnige behaupteten es würde der drittgrößte deutsche Flughafen. Natürlich war denselben Leuten klar, dass es der modernste Flughafen Europa werden würde, was auch sonst? Wenn die Deppendorfer etwas machen, soll natürlich das perfekteste des Perfekten sein.

 

Etwas verspätet sollte im Herbst 2012 die große Eröffnung sein, überall hingen Plakate. Offensichtlich wussten da die Planer der großen Eröffnungsparty nicht, was die Spatzen von den Dächern pfiffen: der Flughafen war eine Bauruine und weit davon entfernt in Betrieb zu gehen. Der Eröffnungstermin platze und wurde danach mehrfach verschoben, zuletzt von 2017 auf 2018.

 

Fünf Jahre nach der vergeigten Eröffnung und elf Jahre nach dem ersten Spatenstich ist der Flughafen noch immer eine Baustelle und ein Museum für Pfusch am Bau, ein Anschauungsobjekt für Fehlplanungen, Inkompetenz, deutsche „Ingenieurskunst“ und politische Stümperei.

Inzwischen verrottet die A113 still vor sich hin, die den Flughafen an die Stadt anbinden sollte. Ganz unerwartet bröselt die Betonfahrbahn vor sich hin. Dieses „Bröseln“ wird auch als Betonkrebs bezeichnet. Der entsteht durch chemische Reaktionen, wenn die Betonmischung nicht stimmt. Natürlich konnte in Berlin das niemand wissen, denn dieses Problem ist schon vorher an mehr als 300 km Autobahn mit Beton aufgetreten. Sogar in der DDR war dieses Problem mit bestimmten Betonmischungen bekannt, offensichtlich nicht den verantwortlichen Entscheidungsträgern beim Zusammen-mischen des A113-Betons.

 

Inzwischen glauben nur noch außergewöhnliche Menschen daran, dass der Flughafen fertig werden könnte.

 

Sollte dereinst in 10 oder 15 Jahren, vielleicht auch erst in 50 Jahren der Flughafen zur Eröffnung anstehen, wird man feststellen, dass es keine Unisex-Toiletten gibt. Da in Deppendorf Unisex-Toiletten ein wesentliches Anliegen der Unisex-Einwohner ist und wesentlicher Teil ihrer Menschenwürde, wäre der Flughafen nicht nutzbar.

 

Man könnte sich über die Lachnummer köstlich amüsieren, wären da nicht die Kosten, die natürlich nicht die Verursacher zu tragen haben, sondern der Steuerzahler. War zu Anfang noch von 1.100.000.000 EUR die Rede, spricht man heute von 6.500.000.000 EUR.

 

Wer sich durch den knapp 1300 Seiten starken „Bericht des 1. Untersuchungsausschusses des Abgeordnetenhauses von Berlin – 17. Wahlperiode –„ arbeitet kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Man könnte glauben, das Projekt BER ist ein riesiges Irrenhaus. Aber dazu sollte man den Bericht lesen: http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-3000.pdf (24.01.2017)

 

 

Berliner Therapie:

Unisex-Toiletten

 

Im ICD-10-WHO2011 wird Transsexualismus unter der Diagnosenummer F64.0 definiert als: "Der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen."

 

Die Prävalenz – liegt je nach Studie - zwischen 0,0015 % und 0,26 % der Bevölkerung.

 

In Berlin wurde dieses wichtige Problem schon vor vielen Jahren aufgegriffen. Und einfach strukturiert wie die Berliner Politik ist, fand man gleich eine geniale Lösung: Unisex-Toiletten.

 

Damit wären die Transsexuellen alle Probleme los.

 

Sogar der Berliner Justizsenator Dirk B. arbeitet persönlich an diesem wichtigen Projekt, überall Unisex-Toiletten zu installieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann jeder Altbau damit nachgerüstet werden muss. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es schon Arbeitskreise geben, die an Gesetzen arbeiten, wonach jedes neugeborene Kind mit einem männlichen und einem weiblichen Vornamen ausgestattet wird und das Geschlecht erst nach dem 30. Geburtstag im Familienstammbuch und im Melderegister eingetragen wird, weil bis dahin der Entscheidungsprozess abgeschlossen sein dürfte, ob jemand Mann oder Frau sein will.

 

Wenn die Berliner solche Probleme haben, wofür brauchen sie dann einen Flughafen?

 

Deutschland ist bunt

Der steuerfinanzierte Claqueur

 

Dass bei Veranstaltungen Zuschauer unauffällig außerhalb der Kamerawinkel Hinweise bekommen, wann und wann nicht sie Beifalls- oder Missfallsäußerungen im Sinne der Produzenten von sich zu geben haben, mag nicht unüblich sein. Darüber ob das für das Niveau des Produzenten oder der Zuschauer spricht, mag man streiten.

Unlängst brachte aber ein leibhaftiger Justizminister zur Anne-Will-Schwafel-Runde Anfang März seinen Pressesprecher mit. Der wollte für sein Gehalt auch etwas leisten und begleitete jedes Körpergeräusch seines Herrn und Arbeitgebers mit penetrantem Beifall. Irgendwann wurde das sogar der „Moderatorin“ zu lästig, dass sie ihn persönlich als Pressesprecher seines Herrn vorstellte und damit neutralisierte.

Es bleibt die Frage, was peinlicher ist: ein Justizminister, der es nötig hat, sich seinen eigenen Claqueur mitzubringen, oder der Pressesprecher, der so auffällig agierte, dass er seinen Herrn blamierte? Aber was tut man nicht alles, um einmal Applaus zu erhaschen oder wenigstens aufzufallen?

Wir fangen schon mal ohne euch an

 

Beim Auftakt zum G/-Treffen Anfang April in Japan war der deutsche Außenminister nicht erschienen. Der war zu der Zeit in einem Hotel im südchinesischen Changsha, weil sein Regierungsflugzeug eine Panne hatte. Er erschien mit nur acht Stunden Verspätung. Da werden die anderen Gipfelteilnehmer sicher sehr traurig gewesen sein.

Dass sich die „Regierungsflugzeuge“ wie so vieles in Deutschland nicht in einem optimalen Zustand befinden, ist kein Geheimnis. Da bleiben schon mal Politiker auf der Strecke, zum Beispiel A.M. (genannt die Mutti), als der vorgesehene Airbus für ihren Ausflug nach Indien vor dem Abflug die Grätsche machte.

Nach Recherchen des Spiegels fielen in den letzten beiden Jahren die A340 und A319 bei 14 Politikerausflügen 14 mal komplett aus, die Global 5000 sogar 18 mal.

Armes Würstchen

 

Auf der jüngsten Hauptversammlung von Daimler kam es zu einem Polizeieinsatz. Dieses Mal waren es keine Grünlinge, die gegen Autos oder sonst was Krawall machten. Es waren ganz normale Aktionäre, die beim Streit um die kostenlosen Würstchen so in Rage gerieten, dass die Polizei zur Hilfe gerufen wurde. Einer der Aktionäre hatte sich am Würstchenstand die Taschen mit Würstchen vollgestopft, damit er seine darbenden Verwandten zuhause gleich mit durchfüttern konnte. Das gefiel anderen Aktionären natürlich nicht, so dass die Polizei gerufen wurde.

Für die 5500 anwesenden Aktionäre im Berliner Citycube gab es 12500 Würstchen, das sind 2,27 Würstchen pro Aktionär. Aber was sind schon 2,27 Würstchen für ein armes Würstchen?

Strahlende Sieger

 

Nach jeder Wahl gibt es nur strahlende Sieger. Egal, wie groß die Verluste waren, gewonnen haben sie alle. Es wundert nicht, dass in der Hauptstadt der Peinlichkeiten bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus der strahlende Sieger sich mit 21,6 % und einem Verlust von 6,7 % zum Sieger kürte. Das war das bisher schlechteste SPD - Wahlergebnis seit dem 2. Weltkrieg. Immerhin war der selbsternannte Sieger Müller derselbe, der vor der Wahl als Bürgermeister die Voraussetzungen für dieses Ergebnis geschaffen hatte.

 

Man muss Politiker sein um zu verstehen, dass man trotz dieses katastrophalen Wahlergebnisses die Wahl gewonnen hat. Und man muss wohl SPD-Mitglied sein, um mit dem Anspruch „Volkspartei“ ein derartiges Ergebnis als „gewonnene Wahl“ bezeichnen zu können. Da hilft es Ihnen auch nicht, dass die CDU und die GRÜNEN genauso elendig da stehen.

 

Bleiben nur zwei Fragen:

Soll man die Berliner um solche Politiker beneiden - oder soll man den Berlinern solche Politiker einfach nur gönnen?

Und wie schlimm kann es noch werden?

Kraftvoll daneben

 

Üblen Gerüchten zufolge gelten im öffentlichen Dienst ganz besondere Regeln. Danach hat die „adipöse alleinerziehende behinderte burkatragende dunkelhäutige nicht-christliche Person mit Menstruationshintergrund“ bei Beförderungen im öffentlichen Dienst die höchste Prioritätsstufe.

 

Ein Bundesland, wo der Brauch, nach anatomischen Sonderlichkeiten zu befördern, mit hohem fundamentalistischem Potential angewendet wird, ist das Grün-Rot verkraftete NRW. Dazu wurde eigens eine Vorschrift erfunden, wonach Frauen im öffentlichen Dienst im Wesentlichen bevorzugt zu befördern sind.

 

Peinlich ist nur, dass dem Land für den Erlass dieser Vorschrift die Gesetzgebungskompetenz fehlt. VG Dus, Beschluss vom 05.09.2016 / - 2 L 2866/16 –

Neulich am Wald- und Wiesenflughafen

 

Am 24.02.2016 stand am Pannenflughafen BER der Chef desselben, K.M. mit einem Empfangskomitee nebst Fotografen auf dem Rollfeld herum, um Facebook Chef Zuckerberg, der in Berlin landete, leibhaftig zu begrüßen.

Offensichtlich war die Bitte Zuckerbergs, seinen Besuch vertraulich zu behandeln, in der Flughafenbürokratie oder im maroden Kommunikationssystem des Pannenflughafens stecken geblieben. Vielleicht reichten die Englischkenntnisse des Flughafenpersonals nicht, so dass man die Bitte um Vertraulichkeit nicht verstehen konnte.

Langer Rede kurzer Sinn: Zuckerberg entzog sich der Posse, indem er im Flugzeug bleib, bis das Empfangskomitee verschwunden war. Nach Presseberichten soll das „15 bis 20 Minuten“ gedauert haben, bis die verstanden haben, dass es kein Foto geben würde.

Schade für den Chef des Pannenflughafens. Er wäre so gerne einmal mit einem erfolgreichen Unternehmer auf einem Foto gewesen. Allerdings kann man auch Zuckerberg verstehen. Wer möchte schon gern mit dem Chef eines Provinzflughafens, der vielleicht nie eröffnet werden wird, fotografiert werden?

Ablenkungsmanöver

 

Ausgelöst durch die Posse, wo ein deutscher Offizier ohne syrische Sprachkenntnisse und andere Flüchtlingsmerkmale vom BAfM als syrischer Flüchtling registriert wurde, reagieren Bundesverteidigungsministerium, die üblichen Polit-Schwätzer und der typische gute deutsche Bildungsbürger wie eine Hühnerschar, in die ein Eimer mit Futter geworfen wird.

 

Als Bundeswehrexperten tun sich besonders die hervor, die nie bei der Bundeswehr waren, sei es, dass sie aus anatomischen Gründen nicht unter die Wehrpflicht fielen, sich dem Wehrdienst durch Verweigerung entzogen haben, wegen körperlicher oder geistiger Unfähigkeit als Ausschuss ausgemustert wurden, oder einfach die Wehrpflicht zu „ihrer Zeit“ schon abgeschafft war.

 

Reflexartig wurden die Ursachen ausgemacht: die Wehrmacht ist schuld am rechten Gedankengut – weil Kasernen, z.B. die Graf-Stauffenberg-Kaserne, nach Wehrmachtsoffizieren benannt wurden. Nun müssen neue Namen für die Kasernen gefunden werden.

 

Wie alles in Deutschland muss es dabei gerecht zugehen, eine Quote muss her. Zu berücksichtigen sind dabei Frauen, Behinderte, Schwule und Lesben, Ostdeutsche, ausländische Mitbürger mit deutschem Zweitpass, Maximalpigmentierte usw.. Das Problem dabei ist, dass nach der Umbenennung der Kaserne nach einer bestimmten Person heraus kommen könnte, dass diese Person sich nachträglich als unwürdig erweist, weil sich die political-correctness weiter "entwickelt" hat, die Person mit einem ausländischen Konto oder einem Handy am Steuer erwischt wurde oder die Doktorarbeit abgeschrieben hat.

 

Einfacher wäre es, die Kasernen unverfänglich zu benennen: z.B. die „Kaserne der kleinen Strolche“, „Pusteblume-Kaserne“ „Ali Baba und die 40 Räuber-Kaserne“, „Wichtel-Kaserne“, „Schlumpf-Kaserne“, Regenbogen-Kaserne“, „Sindbad-Kaserne“ usw.

 

Das Bundesministerium für

Verteidigung ist für Vorschläge

offen:

 

Bundesministerium der Verteidigung

Frau Dr v.d. Leyen - persönlich

 

Stauffenbergstr. 18

 

10785 Berlin

 

Und da im Land der Erbsenzähler und Oberbedenkenträger alles perfekt sein muss, kommt es auch gleich zu einem Bildersturm: in der nach Helmut Schmidt benannten Bundeswehruniversität Hamburg ist ein Bild des Altkanzlers entfernt worden, weil es ihn in Wehrmachtsuniform zeigt.

Den deutschen Bildungsbürger freut es. Wieder ist ein Problem von fundamentaler Bedeutung gelöst.

 

Die Politik freut es, von den wahren Problemen abgelenkt zu haben. Es bleibt abzuwarten, was als nächstes kommt.

 

Es wird doch nicht eines Tages eine Frau Merkel bei der Arbeitsagentur auftauchen, ausgestattet mit Papieren des Bundesamtes für Migration als nigerianischer Flüchtling.