Die verwindete Republik

Die Deppen - Energiewende

 

Die Energiewende kann so einfach sein: man stellt ein paar Windräder in die Landschaft und schon gibt es Strom satt, für Industrie, für private Haushalte und für die Elektromobilität - sagen Politiker, Umweltideologen und fundamentalistische Volkserzieher und erklären Windkraft (bzw. erneuerbare Energien für umweltverträglich). Naturgesetze werden einfach außer Kraft gesetzt, weil sie das selbstgestrickte Weltbild stören.

 

Das ändert nichts daran, dass nach wie vor das Prinzip von Actio und Reactio (3. Newtonsche Axiom) gilt, wonach unweigerlich auf einen Eingriff (z.B. Entnahme von Energie aus der Luft durch Windräder) eine Wechselwirkung ausgelöst wird (z.B. Wirbelschleppen, Schall etc.).

 

Die Abrechnung wird kommen, hoffentlich erst in ein paar Jahren, wenn all die Psysikgenies in der Demenz gelandet sein werden und sich an ihr Geschwätz von der wundersamen Energieerzeugung nicht mehr erinnern können. Sollen sich doch andere um die Folgen kümmern, getreu dem Motto: "Nach uns die Sintflut."

Energiewende in einem Land,

welches einst auch Naturwissenschaftler und Ingenieure hervorgebracht hat,

wo es aber nur noch zum Gesamtschulabitur reicht

mit Leistungsfach: Dummschwätzen und Klugscheißen.

Wahrnehmungsstörungen

 

In Deutschland hat man die Energiewende erfunden, und man sieht sich in der deutschen Lieblingsrolle: am deutschen Wesen soll das Klima genesen. Die Welt soll von Deutschland lernen.

 

Offensichtlich hat man gelernt, wie man es lieber nicht macht. So wurde unlängst bekannt, dass 2017 weltweit mehr als 170 Kernkraftwerke geplant werden, darunter sind politisch stabile Länder wie Türkei, Iran, Bangladesch, Ägypten, Armenien u.s.w.

 

Außerdem sind 1600 Kohlekraftwerke weltweit in der Planung bzw. im Bau.

Die windige Energiewende

 

Alle paar Wochen jubeln die Medien. Sie dürfen wieder über Katastrophen berichten, über entwurzelte Bäume, erschlagene Menschen, Überschwemmungen, abgesoffene Autos und Menschen, durch gefährliche Tornados abgedeckte Dächer usw. Das schönste dabei: überall stehen heulende und jammernde Betroffene und halten ihr Gesicht medienwirksam in die Kameras. Und wenn es gerade mal keine erbarmungswürdigen Kreaturen für die Kameras gibt, gibt es genug Material von vergangenen „Jahrhundertkatastrophen“ in den Archiven. Die Archive müssen auch herhalten, wenn es sechs Wochen mal keine Wetterlagen für Katastrophenmeldungen gibt. Mit dem Archivmaterial lassen sich schöne Reviews basteln. Der deutsche Töffel vor seinem 100Zoll Plasmabildschirm merkt es eh nicht, und so verschwindet langsam aber sicher die Grenze zwischen Propaganda und Realität.

 

Die Realität ist, dass sich in den letzten Jahren die Wetterphänomene jedenfalls in Deutschland häufen. Wer das Wetter über fünfzig Jahre beobachtet hat, kommt nicht daran vorbei, dass es heute Wetterlagen gibt, die es so vor zwanzig oder dreißig Jahren nicht gab, jedenfalls nicht in dieser Häufigkeit und schon gar nicht in dieser Größenordnung, bezogen auf die Fläche.

 

So gab es schon immer ein Phänomen in der Kölner Bucht. Bei bestimmten Luftschichtungen entstanden über den dortigen Braunkohleflächen, wo auch große Mengen warmer feuchter Luft in den Kühltürmen der Braunkohlekraftwerken produziert wurden, gewaltige CBs (CB = Cumulonimbus), die sich von dort in Richtung Osten ausbreiten. Sie entstanden und sie verschwanden irgendwann nachdem sie sich abgeregnet hatten. Keine, höchsten minimale Katastrophen, keine nennenswerte Presseaufbauschung. Inzwischen sind die Wetterphänomene großflächig und intensiv und eignen sich wunderbar für Superlative.

 

 

Der große Manitu

 

Immer, wenn Menschen etwas nicht verstehen, suchen sie nach Erklärungen. Die Steinzeitmenschen und auch heute noch „Naturmenschen“ in abgelegenen Regionen finden die Erklärung in Geistern, Göttern oder sonstigen geheimnisvollen Kräften, wobei das Wissen von Schamanen, Druiden, Scharlatanen geschäftstüchtig auf Kosten der Einfaltspinsel ausgenutzt wurde / wird. Im Mittelalter – wie auch in bestimmten Regionen heute noch - gaben / geben die Religionen Erklärungen vor, um Phänomene wie Krankheiten (z.B. Pest), Dürren, Plagen (z.B. Ratten) begreifbar zu machen. Da wurden auch schon mal Hexen oder Andersgläubige (Ketzer) verbrannt, oder es wurden / werden Minderheiten schikaniert oder eliminiert (z.B. Juden, Schiiten u.a.). Heute haben wir das zum Glück nicht mehr nötig, denn wir haben heute die ultimative Erklärung: der Klimawandel ist schuld. Egal was passiert, ob Gewitter, Schnee, Erdrutsch, Zugunglück, in China fällt ein Mehlsack um, der Klimawandel ist schuld. Die Propaganda heizt diese Angst noch an. Wie schon in Urzeiten lässt sich aus der Angst des gemeinen Töffels Kapital schlagen – und wenn es nur die Lokalpolitiker sind, die sich mit den Einnahmen aus der Windkraft ihre herunter gewirtschafteten Gemeindehaushalte finanzieren.

 

Alternativlos

 

Wie immer wenn es einfache monokausalen Erklärungen gibt, sind sie alternativlos. Das ist nicht erst seit einem Pastorenmädchen so. Alternativen würden das fragile Weltbild aus Halb- und Unwissen, aus Wunschdenken, aus Geschäftstüchtigkeit und Pillepalle zu Einsturz bringen. Das Weltbild muss aufrechterhalten werden, koste es was es wolle. Es werden Gutachten bestellt und bezahlt, die genau dieses Weltbild wissenschaftlich belegen. Sollte es einmal ein Gutachten geben, welches trotz entsprechender Bezahlung nicht zu dem gewünschten Ergebnis kommt, verschwindet es im Schredder. Wenn trotzdem andere Wahrheiten auftauchen, werden die Erzeuger eliminiert. Die Maas-lose Hetze gegen Fake- News etc. kommt nicht von ungefähr und gilt nicht nur für Klimanachrichten.

 

Das Ei des Kolumbus

 

Man muss nicht mit einem „Leichtflugzeug“ im Lee durch die Wirbelschleppen eines Windparks gegangen sein, um die Wirkung des Windes zu erleben. Es reicht auch schon, die Hand aus einem fahrenden Auto zu halten. Schließlich ist es ein Naturgesetz, nach dem auf jede Wirkung eine Gegenwirkung folgt. Man muss schon ein ganz besonderer Mensch sein zu glauben, dass man dem Wind gigantische Mengen kinetischer Energie entnimmt um sie in elektrische Energie umzuformen, ohne dass es sich auf den Wind und damit direkt auf das Wetter auswirkt. Eine kWh entspricht 3600 kJ. Etwas vereinfacht ausgedrückt: um die 2016 mit Windkraft ca. 80.000.000.000 kWh zu produzieren, mussten dem Wind 288.000.000.000.000 kJ entnommen werden. Um es genauer zu rechnen, müssen einige Parameter wie Luftdichte, Reibung berücksichtigt werden:

 

 

 

Dabei sind nicht die negativen Einflüsse berücksichtigt, die sich daraus ergeben, dass in den Windparks die Anlagen oft zu nah zueinader stehen, dass sie sich selbst den Wind wegnehmen, weil Leeeffekte auftreten. Damit sinkt der Wirkungsgrad signifikant.

 

Während in Deutschland großflächig der Wind abgebremst wird, strömt er südlich und nördlich ungebremst daran vorbei. Irgendwo treffen die gebremsten und ungebremsten Luftströme wieder aufeinander. Was dann passiert wäre eine Beobachtung wert. Aber vielleicht konnte man die Auswirkungen jüngst im Großraum Berlin beobachten.

 

Ein Glück für die Medien, die konnten jede Pfütze und jedes dumme Gesicht filmen. Die nächste Katastrophe ist nicht fern, entweder real oder aus dem Archiv.

Am deutschen Unwesen muss die Welt genesen

 

Es war schon immer guter deutscher Brauch, die Welt beherrschen zu wollen. Nachdem Herr Hitler mit seiner Methode krachend gescheitert ist, versucht es nun Frau Merkel mit Missionierung in Sachen Klimarettung. Seit die Erde entstand, gab es immer Eiszeiten und Dürreperioden. Es kann bezweifelt werden, dass Merkel und ihre willfährigen Jünger die Entwicklung beeinflusst hätten, hätte es sie schon vor mehreren tausend Jahren gegeben. Es liegt auf der Hand, dass sich durch Herummerkeln das Klima auch in der Zukunft nicht nennenswert beeinflussen lassen wird. Das liegt allein schon daran, dass der Mensch nur auf wenige Interventionsmöglichkeiten zurück greifen kann. Jede Stellschraube, die verändert wird, führt gleichzeitig dazu, dass sich unzählige andere Variablen mit verändern, die für deutsche Weltverbesserer nicht absehbar sind.

 

Selbst in überschaubaren Bereichen sind Auswirkungen erheblich. So reicht es nicht, z.B. Elektromobilität zu erzwingen, denn auch das hat seinen Preis: für die Umwelt, für die Wirtschaft, für jeden einzelnen. Selbst wenn wir wieder in Höhlen wohnen würden – ohne Elektrizität, ohne Chemie und das ganze gutmenschliche Teufelszeug – und wieder Mammuts und Säbelzahntiger jagen würden, hätte es einen Preis. Die Weltbevölkerung würde auf ein paar hundert tausend schrumpfen. Das würde zwar langfristig Klimaveränderungen nicht ausschließen, aber überleben würden dann nur noch gesunde und intelligente Menschen, die von ihrer Arbeit leben. Die wären dann auch in der Lage, Klimaveränderungen zu trotzen.

 

Vor allem brauchten sie dafür keine Politiker, Verbände, selbsternannte Weltverbesserer und all die anderen Schwätzer, die zwar nichts wissen, dafür wissen sie aber alles besser.

 

Strompreise in Europa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Eurostat / 2015