Fundamentalistische political correctness

Fundamentalismus in Deutschland

 

Gesinnungspolizisten und deutsche Tugendwächter entscheiden über „political correctness“

 

 

Eigentlich sollte es ganz normal sein, Dinge so zu nennen wie sie sind und sie damit nicht zu werten oder bewerten. Ein Bach ist etwas anderes als ein Fluss, und man macht ihn nicht dadurch schlecht, dass man ihn nicht als Fluss bezeichnet. Ein Moped ist zwar ein Fahrzeug wie ein Motorrad, ein Porsche, SUV oder LKW, trotzdem unterscheiden die Begriffe verschiedene Arten von Fahrzeugen, sowohl deskriptiv wie auch rechtlich (StVO; StVZO; etc) Ein Problem wäre, wenn der Mofafahrer ein Problem damit hat, nur ein Mofa zu fahren. Dieses Problem lässt sich nicht dadurch aus der Welt schaffen, dass man nun alle Fahrzeuge in Porsche umbenennt, beheben ließe es sich eher, indem der Mofafahrer einen Psychiater aufsucht.

 

Natürlich fallen Homosexuelle, Frauen und Männer unter den Oberbegriff „Menschen“, trotzdem gibt es kleine Unterschiede, nicht nur in der Anatomie. Diese kleinen Unterschiede verschwinden nicht dadurch, dass differenzierende Begriffe aus dem Sprachschatz verschwinden oder die Nutzung dieser Begriffe unter Rassismus fallen. Wer mit seinem Geschlecht oder seiner sexuellen Orientierung ein Problem hat, löst es jedenfalls nicht so.

 

Es ist auch keine Diskriminierung, den homo germanicus als perfektionistisch, pedantisch, kleinkariert und rechthaberisch zu beschreiben und ihn dadurch von anderen Gesellschaften abzugrenzen. Alles was der homo germanicus anfasst, wird richtig und total erledigt. Das war bei den Nazis schon so: es gab keinen Krieg, der Krieg musste total sein, andere Ethnien wurden nicht unterdrückt sondern ausgemerzt.

 

Mit derselben Akribie bastelten die Nachfahren nicht nur das deutsche Steuerrecht zusammen, welches sicher zu den kompliziertesten weltweit gehört. Bebauungspläne regeln bis ins kleinste Detail alles was sich regeln lässt - und da gibt es viel zu regeln. Ein weiteres Feld, regulatorisch durchzugreifen ist die Ernährung. Der Bürger darf nicht nur essen, er muss gesund und vor allem „richtig“ essen. Das muss geregelt sein. Inzwischen sind die Inhaltsangaben umfangreicher als die Verpackung, für ganz Blöde gibt es Ampelzeichen auf der Verpackung. Die Lebensmittelproduzenten müssen, unterstützt und überwacht von Heerschaaren teurer Bürokraten bis im fernen Brüssel über jedes Gramm akribisch Buch führen. Daneben werden sie unterstützt von selbsternannten Verbraucherschützern. Nur allein sie wissen, was dem Konsumenten gut tut und was moralisch korrekt ist.

 

Schließlich kann es auch nicht sein, dass der homo germanicus simplex so redet wie er will. Eine über Jahrhunderte gewachsene Sprache und Kultur kam auf den Prüfstand. Plötzlich waren die Hexe und der Räuber im Märchen diskriminierend und fielen unter dem Begriff „political correctness“ Säuberungsmassnahmen zum Opfer: Märchenbücher wurden umgeschrieben, Weltliteratur wie Karl May oder Tom Sawyer zensiert.

 

Wörter wie Mohr und Neger, Weihnachtsmarkt wurden verbannt und zu „Maximalpigmentierter“ und „Jahresend- /Lichterfest“. Die Putzfrau wurde zur „Raumpflegerin“, Behinderte zu „psychisch Herausgeforderten“, Studenten zu „Studierenden“, der Mohrenkopf wurde zu „mit Schokolade überzogene Schaumzuckerwaffel oder „Schaumwaffel mit Migrationshintergrund“, Frauen zu „Menschen mit Menstruationshintergrund“. Das Zigeunerschnitzel wurde in Hannover zum Politikum bis hin zu partiellen Verboten, Zigeunerschnitzel auf die Speisekarte zu setzen.

 

Demnächst werden wohl Orte umbenannt: Negernbötel (PLZ 23795) in Afrodeutschbötel, Hodenhagen in Klötenbostel (PLZ 29693). Schwierig gestaltet sich die Umbenennung bei Neger (PLZ 57462) zumal es mit den Ortsteilen Ober-, Unter- Mittelneger zusätzliche Probleme wegen möglicher diskriminierender Hierarchien gibt.

 

Die Liste der Wörter, die die Political-Correctness-Prüfung (PCP) nicht bestehen, wird täglich länger. Darüber, welche Wörter auf die Unwortliste kommen entscheiden selbsternannte Gesinnungspolizisten und deutsche Tugendwächter, die wie Pilze aus dem Boden schießen und sich wie Metastasen durch die Gesellschaft fressen. Da gibt es unzählige Politiker, Fundamentalisten und Volkserzieher, die sich wichtigmachen. Natürlich sind die meisten organisiert in z.B. Antidiskriminierungsbüros, Antidiskriminierungsnetzwerken, Clearingstellen. Die Namen, unter denen die ihr Unwesentreiben, sind sehr kreativ. Es ist eine regelrechte Antidiskriminierungsindustrie entstanden. Die Rede ist auch von einer Maas-Regelungs-Mafia (MRM). Daran hängen viele und teure steuerfinanzierte Arbeitsplätze. Sie rekrutieren sich aus überforderten Pädagogen mit Burnout Syndrom, gescheiterten Studenten der Geistes"wissenschaften", arbeitsscheuen Ideologen, die sich alle als Volkserzieher sehen. Man tut ihnen Unrecht, wenn man sie mit radikalen Fundamentalisten vergleicht, denn sie sehen sich in der Tradition jener Inquisitoren, die einst darüber wachten, was richtig und falsch war. Lediglich die Mittel sind anders. Waren es im Mittelalter Exkommunikation, Folter und Verbrennung, so sind es heute Geldstrafen bis zur Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz durch Internet-Mobbing.

 

Wo immer sich etwas neu bildet ist der Staat nicht weit, der alles regelt. Es gibt kaum noch einen Arbeitgeber, der nicht neue Stellen schaffen musste, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Das alles muss behördlich überwacht und propagandistisch betreut werden (Ministerien, Bundeszentrale für politische Bildung, Gleichstellungsbeauftragte und Mobbingberater u.v.a.).

 

Wer falsche Wörter nutzt, wird mit fundamentalistischem Eifer reflexhaft als Rassist oder Nazi verunglimpft und damit zum Unmenschen gebrandmarkt. Es ist noch gar nicht so lang her, dass man solche Unmenschen in deutschen Landen als Hexen verbrannt, gevierteilt oder sonst was hat. Man muss auch nicht weit fahren um zu sehen, wie Frevlern, die sich nicht regelkonform verhalten, die Kehle durchschnitten wird.

 

Da, wo mit Diskriminierung Geld zu holen ist, entscheiden Gerichte: Kündigung wegen angeblicher rassistischer Gründe (es muss nur behauptet werden), Zutrittsverweigerung in Diskotheken etc.

 

Der nächste Schritt zur Gesinnungskontrolle ist nicht weit. Inzwischen entscheiden Fake-Kontrolleure darüber, welche Meldungen erwünscht sind und welche unterbunden werden müssen. Unrichtige oder unerwünschte Meinungen werden ausgemerzt.

 

Der unbedarfte homo simplex kann angesichts dieser Fürsorge und Beeinflussung nur dankbar sein: die Welt wird dadurch von Tag zu Tag besser.

 

Der politisch unkorrekte Witz

Ein somalischer Asylbewerber trifft eine Fee.

Die Fee: "Du hast drei Wünsche frei."

 

Der Somalier: "Ich wünsche mir ein Haus mit einem 6er BMW in der Garage."

Schwupp - er hat Haus und BMW

 

"Als nächstes wünsche ich mir einen großen Tresor voller Geld."

Schwupp - der Wunsch wird erfüllt

Die Fee: Was ist der dritte Wunsch, aber überleg gut."

 

Der Somalier: "Ich will einen deutschen Pass."

Schwupp, er hat einen deutschen Pass und Haus, BMW und Tresor sind weg.

 

Der Somalier: "Hey, was soll das?"

 

Die Fee: "Du bist nun Deutscher, geh arbeiten wenn Du was willst!"

Der Schwule lässt die Arbeit ruh`n

und freut sich auf den Afternoon

Frage: Warum gibt es keine Briefmarken mit Merkel-Aufdruck?

 

Antwort: Weil sie keiner lecken will.

Frauen sind tatsächlich multitaskingfähig!

Sie können auf zwei Parkplätzen gleichzeitig parken.

Politisch unkorrekt, weil andere Ethnien ausgegrenzt werden, und weil auch nicht alle Deutsche arbeiten.

Politisch unkorrekt, weil Minderheiten diskriminiert werden, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.

Politisch unkorrekt, weil Briefmarken inzwischen selbstklebend sind.

Politisch unkorrekt, weil Behinderten- und Frauenparkplätze wesentlich breiter sind.

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