Das bessere Deutschland

 

Ein paar Besonderheiten gibt es es auch in Bayern,

wie z.B. den Wolperdinger

und

das Phänomen der Wiedergänger

aber ein echter Bayer fürchtet sich nicht

und weiß damit umzugehen

Die Geschichte vom Wiedergänger

 

Einst trieben die Wildschützen ihr Unwesen, indem sie in den Wäldern wilderten und unter den Jägern durchaus Angst und Schrecken verbreiteten. Die meisten von ihnen wurden früher oder später zum Abschuß freigegeben und fanden ein unrühmliches Ende, auch wenn sich um ihr Leben viele Mythen ranken.

 

Nach langer Pause trieb einst Bruno, der Problembär in Bayern sein Unwesen, indem er zwei Jahre lang arglose Bürger erschreckte und Abfallcontainer plünderte. Nachdem ihn das Bayerische Staatsministerium zum Abschuss freigegeben hatte, wurde er 2006 aus dem Verkehr gezogen.

 

Inzwischen sind 11 Jahre vergangen. Jetzt ist es der Problemhorst, der in Bayern konservative Wähler erschreckt und unter den Mandatsträgern für Missstimmungen sorgt. Es stellt sich die Frage, ob sich jemand traut, zur Jagd zu blasen. Solange er noch keine Abfallcontainer plündert, ist man noch nachsichtig - oder man hofft, dass er den Abfall wieder weg räumt.

 

Beim Problembär sind Tierschützer auf die Barrikaden gegangen, die werden jetzt sicher nicht aktiv, was nicht bedeuten muss, dass sich wieder wackere Mitbürger finden, die sich lamentierend vor dem Problemhorst versammeln werden (oder dahinter).

 

Problembär Bruno befindet sich im Münchner Museum Mensch und Natur.

 

 

 

Länderfinanzausgleich

2013

2015

2017

in der Nähe von Hof

Obwohl:

 

sogar in Bayern gibt es abgehängte Regionen (z.B. in Franken und der Oberpfalz), wo verzweifelte Kommunalpolitiker auf Windkraft setzen in der Hoffnung, auf die Weise die Stadtkasse zu sanieren. Ob sie damit ihre - mit Windkraftanlagen - verspagelte Landschaft attraktiv machen für steuerzahlende Neubürger wird sich zeigen.

Im ungünstigen Fall wandern auch noch die ab, die der Strukturschwäche getrotzt haben. Immerhin bleiben die Windräder zurück - bis vielleicht eines Tages eine intelligente Energiepolitik auf eine effiziente und moderne Technik setzt.

Der Freistaat trägt Trauer

 

 

..... und dann gibt es noch eine vergeigte Bayernwahl, wo ein abgehobener Bayernhorst, der seinen Wählern vor der Wahl eine klare CSU - Politik versprach und sich im Wahlkampf bedingungslos dem Pastorenmädchen unterwarf.

 

Die Wähler in Bayern haben es verstanden und ihm und seiner CSU einen Denkzettel verpasst. Ob Seehofer und seine Parteifreunde das verstanden haben, werden die nächsten Wochen zeigen.

 

Inzwischen hat der Wende-Horst auf Druck seiner Partei sein Ministerpräsidentenamt abgegegeben. Von seinem Parteivorsitz kann er sich aber noch immer nicht trennen. Den Vorsitz nutzt er gekonnt, um gegen seinen Nachfolger als Ministerpräsident zu intrigieren und ihn zu beschädigen .

 

Der nächste Denkzettel könnte folgen: im Herbst 2018 wird der nächste bayerische Landtag gewählt. Wie stark die AfD darin vertreten sein wird, wird stark davon abhängen, ob sich die Wähler noch einmal von ihrem Horst an der Nase herum führen lassen wollen.

Landtagswahl 2018

 

Dumm gelaufen

 

Dass die CSU bei der Landtagswahl Federn lassen würde, war schon seit der letzten Bundestagswahl klar. Zu dreist wurden die Wähler in Bayern vom CSU-Vorsitzenden Seehofer und seinen Getreuen vermerkelt und viele Wähler fühlten sich betrogen. Auch die Posse um das Ministerpräsidentenamt, das er nur widerwillig an seinen Nachfolger Söder übergab, stieß vielen Bayern bitter auf. Die Strafe folgte auf dem Fuß: die CSU erreichte bei der Wahl das bislang schlechteste Ergebnis in der Geschichte, auch wenn sie mit den 37,2 % noch gut weg kam.

 

Wer sich am Wahlabend die Sondersendungen im Fernsehen ansah konnte glauben, die Grünen seien die Sieger der Wahl. Sie waren besoffen von ihrem großartigen Erfolg, und so redeten sie auch: der Wähler wolle eine andere (ihre) Politik, sie seien der einzig mögliche Koalitionspartner (sagt der Wähler). Dem blonden Pummelchen war das Grinsen ins Gesicht getackert und sie träumte medienwirksam von ihrem Ministerposten und noch vielen anderen Posten für ihre Freunde.

 

Was die Grünen dabei nicht verstanden, sei es aus mangelnder Intelligenz, sei es aus emotionaler Überlast, dass der "Erfolg" der Grünen dem Niedergang der SPD geschuldet war. Die SPD-Wähler fühlten sich von den Genossen getäuscht, und bevor sie konservativ wählten, wählten sie lieber das in ihren Augen kleinere Übel, die Grünen.

 

Lange vor der Landtagswahl war absehbar, dass die FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda wie ein Aasgeier über CSU und SPD schwebte. Viele Wähler hatten mit der großen Koalition eine Rechnung offen, was die Landtagspolitiker auszubaden hatten. Die CSU verlor Stimmen an Freie Wähler, AfD, FDP, und die SPD-Stimmen landeten bei den Grünen.

 

Unter dem Strich blieben die CSU-Stimmen im konservativen Lager, die SPD-Stimmen blieben im Lager der Traumtänzer, Weltverbesserer und Volkserzieher. Gut für Bayern ist, dass das konservative Lager in der Summe besser abschnitt als bei der Landtagswahl 2013, während das Grün-Rote Lager Federn lassen musste. Damit hat der bayerische Wähler sich für verantwortungsvolle Politik entschieden und Traumtänzern nicht das Land zum Fraß vorgeworfen.

 

Ob die Grünen das inzwischen verstanden haben, kann bezweifelt werden. Selbstkritik und Realität waren noch nie deren Stärke. Die andere Frage ist, ob die CSU verstanden hat, dass es in Merkels Hosenanzug zwar heimelig ist, dass die FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda Angela Kasner alias Merkel in Bayern nicht sonderlich beliebt ist. Und da der bayerische Wähler nicht die Eselstute schlagen kann, hält er sich an die Säcke in Berlin.